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Es ging diesmal ausschließlich um das Gedenken an Euthanasieopfer.
Am Samstag, 18. März wurden wieder 4 Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus verlegt.
Vor dem Marktsteig 3. wird erinnert an Frau Rosa Margarete Kirsten, am 18.10.40 ermordet.
An Herrn Georg Moritz Schlimper, der am 12.11.40 ermordet wurde, erinnert ein Stein vor dem Haus Albert-Einstein-Str. 40.
Vor der Chemnitzer Str. 18 liegt ein neuer Stein. Hier wohnte Herr Georg Arthur Sallmann, der auch am 18.10.40 ermordet wurde.
Schließlich gedenken wir Herrn Herrmann Richard Knorr , der in der Querstr. 13 gewohnt hatte und am 06.05.40 ermordet wurde.
Die Musikgruppe „bluance“ begleitete die Verlegung der Stolpersteine.
Es soll natürlich damit auch eine Demonstration gegen Rechtsradikalismus und Rechtspopulismus sein.

Albert Klepper


Ca. 20 Personen folgten der Einladung und gedachten der durch das Naziregime ermordeten Limbacher Bürger. Sie brachten damit zum Ausdruck, dass diese Grausamkeiten nicht vergessen sind, dass so etwas nie wieder geschehen darf, dass wir alles dafür tun werden, dass solches Gedankengut nicht wieder in unserer Gesellschaft regieren darf.
Leider war trotz Einladung kein Vertreter der Stadtverwaltung, kein Schulleiter, kein Mitglied der „Freien Wähler“, der CDU, nicht einmal unser OB Dr. Jesko Vogel anwesend. Warum dieses Desinteresse? War das samstägliche Einkaufen, der freie Tag wichtiger? Kann oder mag man sich nicht öffentlich bekennen gegen Rassismus, Hass, Ungerechtigkeit, Nazigedanken?
Es macht mich sehr nachdenklich, warum man sich so zurückhält. Hat man keine Meinung oder wagt man sie nicht öffentlich zu machen? Warum?

Ina Grobe

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